News Interkulturell


03.02. 2012
Aufruf gegen Abschiebung von Roma in den Kosovo
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Infobox Interkulturelles

AnsprechpartnerInnen

Reiner Baur
Reiner Baur
Stellv. Vorsitzender
baur@ljrbw.de
Gerlinde Röhm
Gerlinde Röhm
Geschäftsstelle
roehm@ljrbw.de

 

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Positionspapier „Vielfalt gerecht gestalten!“

Diskussionspapier Integration

LJR: Interkulturelles

Fachbereich Themen und Projekte Gremien/Außenvertretungen Publikationen

Eine offene und pluralistische Gesellschaft kann nur gemeinsam gestaltet werden.
Die Jugendarbeit in Baden-Württemberg ist bunt und vielfältig - dennoch steht sie vor Herausforderungen, wenn es um die Beteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund geht. Nach dem Mikrozensus 2005 hat Baden-Württemberg mit 25 Prozent unter allen Flächenländern in Deutschland den höchsten Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen liegt sogar darüber. Sie erfahren Bildungsbenachteiligung und sind auch in den Strukturen selbstorganisierter Jugendarbeit unterrepräsentiert.

Ihre Integration ist eine zentrale gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur mit einer abgestimmten Integrationspolitik unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen erfüllt werden kann. Ihr Ziel muss es sein, allen jungen Menschen Mitbestimmung, gleichberechtigte Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen sowie ein eigenständiges Leben entsprechend ihren Kompetenzen und Ressourcen zu ermöglichen.

Der Landesjugendring übernimmt seinen Part an dieser Aufgabe und setzt auf folgende Ansatzpunkte:

  1. Die eigenen Strukturen hinterfragen und verändern
  2. Interessenvertretung junger Menschen mit Migrationhintergrund ausbauen
  3. Unterstützung von Projekten zur Stärkung der MigrantInnenjugendselbstorganisationen (MJSO) und zur Interkulturellen Öffnung der Mitgliedesorganisationen
  4. Verankerung von interkultureller Arbeit im Querschnitt der Jugendarbeit: Wir sehen Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselqualifikation, die es bei allen Jugendlichen zu fördern gilt, um sie für ein Leben mit globalen Herausforderungen zu stärken.