AnsprechpartnerInnen |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
LJR: Jugendpolitik
Themen und Projekte des Fachbereiches
Jugendbuch der Zukunftskonferenzen
Im Vorfeld der Landtagswahl 2011 hatten Jugendliche auf 10 regionalen Zukunftskonferenzen gemeinsam die Möglichkeit, für sie wichtige Themen zu finden, Ideen und Wünsche zu entwickeln und mit den LandtagskandidatInnen darüber zu diskutieren.
Die Ergebnisse wurden in dem Buch „Was Jugend BeWegt!“ veröffentlicht, welches am 12. Oktober 2011 im Landtag den neu gewählten Landtagsabgeordneten übergeben wurde.
Den Download und eine Bestellmöglichkeit des Buches finden Sie im Bereich Publikationen.
Jung und glücklich an Deinem Wohnort? - Deine Stimme im Jugendnetz: www.deinestimme.jugendnetz.de
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2009 wurde im Jugendnetz BW ein Online-Modul entwickelt, in welches Jugendliche Ihre Einschätzungen über die Kommunen eintragen konnten, in welchen sie leben. Die Fragen wurden folgenden Themenbereichen zugeordnet: Kommunale Akzeptanz von Jugendlichen, Möglichkeiten der politischen Beteiligung, Freizeit/Plätze, Kultur, Bildung, Schule und Beruf, Gewalt, Armut, Mobilität/ÖPNV.
Die Ergebnisse sollten als politische Diskussionsgrundlage im Vorfeld der Kommunalwahlen verwendet werden, um die Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Belange der unter 18 Jährigen deutlich zu machen und in den politischen Diskurs einfließen zu lassen.
Das Online-Modul kann jederzeit genutzt werden: www.deinestimme.jugendnetz.de
Kontakt: Udo Wenzl, Tel.: 0711 16447-31, E-Mail:
wenzl@ljrbw.de
Bündnis für die Jugend
Am 26. Juni 2007 wurde das Bündnis für die Jugend mit dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Ministerpräsidenten Günther Oettinger, abgeschlossen. Auf Seiten der Organisationen der Jugendarbeit auf Landesebene sind vertreten:
- die Baden-Württembergische Sportjugend (BWSJ)– für den Jugendbereich im Sport,
- die Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (LAGO) – Dachverband im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit,
- die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) – für den Bereich der kulturellen Jugendarbeit,
- die Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände (AGL) – für die Jugendarbeit im ländlichen Raum
- und wir als Landesjugendring – Zusammenschluss der Jugendverbände.
Das Bündnis für die Jugend markiert derzeit den zentralen Rahmen für alle jugendpolitischen Themen und viele Aktivitäten, die der Landesjugendring auf der Agenda hat.
Im Zentrum des Bündnisses steht die finanzielle Planungssicherheit der Bereiche im Landesjugendplan, die sich auf die Jugendarbeit beziehen, für die gesamte Landtagsperiode, also bis 2011. Diese finanzielle Planungssicherheit ist im ersten Teil des Bündnisses verankert und verbunden mit einem ausdrücklichen Bekenntnis des Landes zur Jugendarbeit – die einen wichtigen und maßgeblichen Beitrag zur Förderung von Kindern und Jugendlichen leistet. Das ist die inhaltliche Basis für die finanzielle Absicherung. Unterstrichen wird dies durch die Vereinbarung, jährlich einen „Runden Tisch Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg“ mit dem Ministerpräsidenten durchzuführen. Der Bündnistext steht zum Download bereit.
Im zweiten Teil haben alle Beteiligten das Bündnis dazu genutzt, zentrale Entwicklungsbereiche festzulegen, in denen zusätzliche Anstrengungen erforderlich sind, die die Kinder- und Jugendarbeit in die Lage versetzen, ihren Beitrag für die Zukunft Baden-Württembergs zu leisten. Hier werden grundlegende Problematiken für den Jugendbereich aufgezeigt. Das Bündnis beschreibt, welchen Beitrag die Jugendarbeit zur Verbesserung leisten kann. Deutlich ist aber auch, dass sie allein und nur mit den bisherigen Ressourcen diese Themen nicht bearbeiten beitragen kann.
Als erstes ist hier die Ganztagsbildung genannt. Der Begriff Ganztagsbildung lehnt sich an den Begriff Ganztagsschule an, weist jedoch darüber hinaus, indem er schulisches und außerschulisches Lernen verbindet – beides soll in der Perspektive systematisch verschränkt werden, so dass eine umfassende Bildung für Kinder und Jugendliche entsteht. Im Entwicklungsbereich Ganztagsbildung läuft die Erarbeitung eines Gesamtbildungskonzeptes. Mehr Infos im Bereich Bildung.
Im zweiten Entwicklungsbereich geht es darum, die Auswirkungen des demographischen Wandels insbesondere auf die nachfolgenden Generationen – auch schon die, die heute jung sind – in den Blick zu nehmen und jugendpolitisches Handeln darauf auszurichten. Ein wesentlicher Punkt ist der Ausbau der Partizipation Jugendlicher. Das vom Staatsministerium in Auftrag gegebene Gutachten zur Entwicklung der Jugendarbeit in Baden-Württemberg liegt den Bündnispartnern seit Juni 2010 vor: Thomas Rauschenbach, Stefan Borrmann, Wiebken Düx, Reinhard Liebig, Jens Pothmann, Ivo Züchner: Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Eine Expertise. Dortmund, Frankfurt, Landshut, München, im März 2010. Auf der Seite desMinisterium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg steht es zum Download bereit: www.sozialministerium-bw.de (pdf, 2,2 MB, ca. 400 Seiten)
Als dritten Entwicklungsbereich ist die Integration von Jugendlichen mit
Einwanderungshintergrund genannt. Neben der Mitarbeit der Bündnispartner
am Landesintegrationsplan ist hier das Programm Integrationsoffensive zu
nennen, das die Landesorganisationen der Jugendarbeit gemeinsam umsetzen.
Mehr Infos zur Integrationsoffensive.
Der vierte Entwicklungsbereich nimmt die Problematik von Jugendlichen mit Benachteiligungen und Behinderungen auf. Hier geht es um materielle und soziale Armut ebenso wie um schlechte Bildungschancen und körperliche, geistige und seelische Beeinträchtigungen. Zusammen mit dem Sozialministerium plant der Landesjugendring ein Projekt, das sich an ehrenamtliche JugendfreizeitleiterInnen wendet. Für sie sollen Qualifizierungsbausteine entwickelt werden, die sie auf den Umgang mit Kindern und Jugendlichen vorbereiten, die ein herausforderndes Verhalten an den Tag legen. Mehr Infos zur Qualifizierung für JugendleiterInnen und FreizeitleiterInnen
Verwaltungsstrukturreform und Jugendhilfeausschüsse
Im Sommer 2006 haben Bundestag und Bundesrat unter dem Stichwort „Föderalismusreform II“ unter anderem mehrere Grundgesetzänderungen auf den Weg gebracht. Diese hatten eine Neugliederung der Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern zum Ziel. Die damit erreichte Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung ist grundsätzlich erstrebenswert und zukunftsweisend. Die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe befürchteten jedoch von Anfang an gravierende negative Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe.
Anfang Oktober 2008 hat der Landtag Baden-Württemberg das Gesetz zur Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturreform verabschiedet. Seitdem steht es den baden-württembergischen Stadt- oder Landkreisen frei, ihren Jugendhilfeausschluss als beschließenden oder beratenden Ausschuss einzurichten. Zusammen mit anderen Trägern der Jugendhilfe in Baden-Württemberg ist der Landesjugendring froh, dass viele der bewährten Verfahren und Qualitätsstandards im Kinder- und Jugendhilferecht bestehen bleiben.
Gleichzeitig kritisiert er die Öffnungsregelung für das Beschlussrecht der Jugendhilfeausschüsse scharf. Der Jugendhilfeausschuss (JHA) müsste als Modellbeispiel für einen modernen Ansatz der Bürgerbeteiligung gesehen werden. Er ist wesentliches Element partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe und von Bürgerbeteiligung und hat damit Vorbildfunktion für andere kommunale Gremien. Nur über das Beschlussrecht des JHA wird eine verbindliche öffentliche Artikulation von Anliegen und Ideen junger Menschen und ihrer Familien erreicht und Politik zur Auseinandersetzung damit verpflichtet. Insbesondere bei der Aushandlung von Beschlüssen wirkt diese Zusammensetzung ausgleichend und verhindert die Durchsetzung einseitiger Interessen. Über eine reduzierte Beratungsfunktion ohne Beschlussrecht in Fachfragen kann die verbindliche Mitwirkung von Fachleuten nicht in vergleichbarer Form sichergestellt werden.
Der Landesjugendring bietet den kommunalen Jugendringen seine Unterstützung an, wenn vor Ort der Jugendhilfeausschuss in Frage gestellt wird.
Downloads zum Thema:
Gesetz VRWG
download (pdf 1,2 MB)
Stellungnahme des Landesjugendring
download (pdf
497 KB)
Pressemitteilung des Landesjugendring
download (pdf 90 KB)
Gemeinsames Positions- und Argumentationspapier von LJR, AGJF und LAG Mädchenpolitik 2006
download (pdf
64 KB)
Abgeschlossene Projekte
MultiplikatorInnen- und Projektweiterbildung
Milieusensible Jugendarbeit
Projekt des Landesjugendrings, gefördert vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
Backe, backe Bildung auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vom 7. -9. Juni 2011 in Stuttgart
mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren und des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales BW
Landtagswahl 2011 - Aktivitäten der politischen Bildung des Landesjugendrings Baden-Württemberg e.V.
Projekt des Landesjugendrings, gefördert von Ministerium für Jugend, Kultus und Sport BW, Jugendstiftung BW, Kommunalverband für Jugend und Soziales BW und Jugend in Aktion
Kampagne „Sommerfeeling oder Lagerkoller – PolitikerInnen im Praxistest“
Projekt des Landesjugendrings, finanziert von Aktion Mensch und Kommunalverband für Jugend und Soziales BW (Laufzeit: 2010)
Wahljahr 2009
Projekt des Landesjugendrings, finanziert Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Kommunalverband für Jugend und Soziales (Laufzeit: 2009)
Kampagne „Entdecke was geht – Politik trifft Jugendarbeit“
Projekt des Landesjugendrings, finanziert vom Atkionsbündnis für mehr Jugendebeteiligung (Laufzeit: 2008)
Wahlalter 14
Projekt des Landesjugendrings, finanziert von Kommunalverband für
Jugend und Soziales
und Jugendstiftung BW – ESF (Laufzeit: 2006/2009)
Partizipationsprojekt „Gelingende Beteiligung vor Ort“
Projekt des Landesjugendrings unter der Federführung der Akademie
der Jugendarbeit, finanziert Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
(Laufzeit: 2003/2005)



