Update: Corona und die verbandliche Kinder- und Jugendarbeit

Seit 17.03. neue Fristen für die Präventionsmaßnahmen

Unsere Empfehlungen vom 16.3.2020 zum Umgang der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit mit der Corona-Pandemie sind durch die Verordnung der Landesregierung vom 17.3.2020 (https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/200322_CoronaVO_konsolidierte_Fassung_deutsch.pdf) leider schon wieder hinfällig.

Nach § 3 der Verordnung sind alle gängigen Aktivitäten der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit bis zu deren Außerkraftsetzung am 15.06.2020 untersagt. Im Übrigen wird vom Sozialministerium darauf hingewiesen, dass sämtliche Maßnahmen sowie ihre zeitliche Beschränkung im Hinblick auf die dynamische Entwicklung der Virusepidemie angepasst werden können und müssen.

Unserer Einschätzung nach müssen nun alle Aktivitäten mindestens bis Ende April abgesagt werden, da selbst im unwahrscheinlichen Fall der Aussetzung der Verordnung zum 19.4.2020 eine Durchführung von Veranstaltungen im April kaum realisierbar sind. Bitte bleibt wachsam, welche Aktualisierungen/Änderungen  von der Landesregierung bekannt gegeben werden und handelt entsprechend.

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Die Vollversammlung am 25.4.2020 können wir nicht im üblichen Rahmen mit fast 100 Personen durchführen. Wir bitten euch aber, den Termin bis zum 3.4.2020 in euern Kalendern freizuhalten.

Der Vorstand wird darüber beraten, ob und welche Teile der Tagesordnung ggf. mit online-Tools (Videokonferenz, online-Abstimmungen etc.) durchgeführt werden können, damit der Landesjugendring und seine Mitglieder handlungsfähig bleiben. (z.B.: Beschlussfassungen zur Umsetzung der Landtagswahlkampagne, zur Verteilung zentrale Mittel und zur Verteilung der Stellen für Bildungsreferent*innen sowie die Verabschiedung desHH-Plans)

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Der Landesjugendring Baden-Württemberg und 11 weitere Landesjugendringe haben am Mittwoch den gemeinsamen Appell „Unterstützung der Jugendarbeit in der Coronakrise“ an die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) gesandt. Die AGJF hatte gestern eine Telefonkonferenz um die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) im Mai vorzubereiten, deren Vorsitzender 2020 der Sozialminister Baden-Württembergs Manne Lucha ist.

Für die anstehenden Verhandlungen zu den im Appell genannten finanziellen Unterstützungsbedarfen bitten wir um eure Zuarbeit. Wem von euch droht kurzfristig bis 15.6.2020 die Zahlungsunfähigkeit aufgrund von Einnahmeausfällen, laufenden Betriebsausgaben und Stornokosten infolge der Coronakrise? Bitte stellt uns so detailliert wie möglich eure finanzielle Situation dar, damit wir mit konkreten Zahlen argumentieren können. Bitte per Mail an Jürgen Dorn: dorn@ljrbw.de

Bei den zu erwartenden Einbrüchen bei Teilnahmetagen von Jugendleiterlehrgängen und Seminaren, die etwa zur Berechnung der Förderung von Bildungsreferent*innen-Stellen bzw. Antragsvolumen in Folgejahren herangezogen werden,  hat das Jugendreferat des Sozialministeriums bereits signalisiert, dass eine  Regelung  getroffen werden soll, die den Einbußen durch die Sondersituation Rechnung trägt.

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