Außerschulische Jugendbildung in Baden-Württemberg

Außerschulische Bildung

Nur 30 Prozent unseres Wissens und Könnens erlernen wir in der Schule. Zum Erwerb der übrigen 70 Prozent trägt auch die Jugendarbeit bei – gerade in der Alltagsbildung.

Trotzdem kommt an der Schule als Ort der formalen Bildung keine Bildungsbetrachtung vorbei. Daher arbeitet der LJR im Fachbereich Außerschulische Bildung zu den Themen Bildung in der Jugendarbeit, Kooperation Jugendarbeit-Schule und Engagement in lokalen Bildungsnetzwerken. Umfangreiche Infos zu den Themen Bildung in der Jugendarbeit, Kooperation Jugendarbeit-Schule und Engagement in lokalen Bildungsnetzwerken hat der Landesjugendring im Jugendwiki zusammen gestellt. Außerdem ist der Landesjugendring als politische Interessenvertretung in Bildungsfragen aktiv.

Fachbereich Außerschulische Bildung

Fachvorstand: Robby Höschele, ejw
Referent: Alexander Krickl
Arbeitsform: Kommission

Thematische Schwerpunkte:

  • Engagement von Trägern der Jugendarbeit in Bildungsregionen und -netzwerken
  • Jugendarbeit und Schule
  • Stärkung informeller und non-formaler Bildung
  • Bildungsverständnis der Verbände
  • Begleitung der Konzeptentwicklung von lokalen Kooperationsbeauftragten Jugendarbeit und Schule
  • Stärkung der Orte und Gelegenheiten außerschulischer Bildung
  • Aktuelle Themen

Die Termine der Kommissionssitzungen sind unter Aktuelles/Termine zu finden. Die Kommissionssitzungen sind für Interessierte aus den Mitgliedsverbänden offen, um Anmeldung per Mail wird gebeten.

Kooperationsfachstelle Jugendarbeit und Schule

Die Kooperation zwischen Jugendarbeit und Schule hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Der Landesjugendring hat die Aufgabe einer landesweiten Kooperationsfachstelle für die Weiterentwicklung im Feld der Kooperationen von Jugendarbeit und Schule und die Beteiligung der Jugendarbeit am Ausbau der Ganztagesbildung übernommen. Aktuelle Herausforderungen im Arbeitsfeld Kooperation, die flexible und situationsgerechte Begleitung und Unterstützung notwendig machen, ergeben sich derzeit besonders aus der „Ungleichzeitigkeit“ der Entwicklung von Kooperationen verschiedener Träger der Jugendarbeit sowie der Herausforderung, Ehrenamtliche zeitlich und inhaltlich in Kooperationen mit Schule zu integrieren.

Im Einzelnen ist die Kooperationsfachstelle zuständig für:

  • Unterstützung und Beratung der Träger der Jugendarbeit bei der Mitwirkung an den Bildungsregionen sowie Bereitstellen von Informationsmaterial
  • Beratung der Akteure (Träger der Jugendarbeit, Schulen, Eltern, kommunale Vertreter*innen) im Feld von Kooperation Jugendarbeit und Schule im Blick auf die Beteiligung am Ausbau der Ganztagsbildung und im Blick auf das Jugendbegleiter-Programm
  • Beratung bei der Positionsfindung der Träger der außerschulischen Jugendbildung in Bezug auf die Kooperation Jugendarbeit und Schule, den Ausbau der Ganztagesbildung und das Jugendbegleiter-Programm
  • Interessenvertretung der Akteure der verbandlichen Jugendarbeit im Hinblick auf die Entwicklung und Fortschreiben der Kooperation von Schule mit außerschulischen Partner*innen, Ausbau der Ganztagesbildung und Kommunaler Bildungslandschaften sowie des Jugendbegleiter-Programms
  • Durchführung von und Beteiligung an Veranstaltungen wie Fachtagen, Messen und Symposien (Vorträge, Workshops, Informationsstand usw.)

Unterstützt wird die Kooperationsfachstelle durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln der Landes Baden-Württemberg.

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